Rezension

[Rezension] – The Dumb House

The Dumb House

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Autor: John Burnside

Verlag: Vintage Classics

Seiten: 224

Preis: 11,70 € (Amazon)

Kaufen: AmazonBookdepository

Bewertung: 5/5 Sterne

 
klappentextAs a child, Luke’s mother often tells him the story of the Dumb House, an experiment on newborn babies raised in silence, designed to test the innateness of language. As Luke grows up, his interest in language and the delicate balance of life and death leads to amateur dissections of small animals – tiny hearts revealed still pumping, as life trickles away. But as an adult, following the death of his mother, Luke’s obsession deepens, resulting in a haunting and bizarre experiment on Luke’s own children.

meinungAls Jen (klick hier für Jen’s großartigen BookTube Channel) in ihrem Video dieses Buch zeigte und auch noch sagte dass es soweit ihr Jahresfavorit sei, musste ich es mir natürlich auch zulegen. Zuerst fiel mir natürlich dieses wunderschöne Cover auf. Die neuen Vintage Classic Auflagen sehen alle einfach fabelhaft aus. Dazu muss ich sagen, dass dieses Coverdesign perfekt, aber wirklich perfekt, zur Geschichte passt. Wer dieses Buch gelesen hat weiß wovon ich rede.

Im Grunde geht es um einen jungen Mann namens Luke, welcher mit der Frage des Ursprungs der Sprache besessen ist. In der Geschichte springt der Ich-Erzähler immer zwischen der Vergangenheit und Gegenwart. Dabei kommt heraus, dass seine Kindheit schon von bizarren Handlungen und psychopatischen Gedanken geprägt ist. Er besaß eine sehr enge Beziehung zu seiner Mutter, welche ihm die Geschichte des Dumb Houses erzählte. Kinder wurden dabei ohne jeglichen Kontakt mit Sprache aufgezogen um zu sehen, ob sie selber eine Sprache entwickeln oder es aber eine universelle Sprache gibt die sozusagen angeboren ist. Seine Besessenheit führt soweit, dass er Versuche, ähnlich dem des Dumb Houses, an seinen eigenen Kindern vornimmt.

Dieses Buch ist so einzigartig und spannend, dass ich es gar nicht aus der Hand legen konnte. Es ist mit Sicherheit kein schönes Buch hinsichtlich der Handlung. Es passieren schreckliche Dinge, Dinge von denen man eigentlich nichts wissen will. Teilweise fühlte ich mich regelrecht unwohl. Durch die Ich-Erzähler Perspektive ist man mitten drin und versucht den Protagonisten zu verstehen und eine Verbindung aufzubauen aber das funktionierte bei mir nicht. Es fühlte sich an als wäre ich im Kopf des Psychopathen gefangen und könnte nur stumm zusehen. Einfach fantastisch!

Ein was möchte ich noch erwähnen. Das Buch besitzt wenig Dialog, was für mich immer etwas ist wovon ich mich eigentlich fernhalte. Aber durch die ganze Thematik der Sprache passt auch dies als stilistisches Mittel wunderbar in das Konzept des Buches.

fazitThe Dumb House ist wie kein Buch, das ich je zuvor gelesen habe. Es ist einzigartig. Ich werde mir auf jeden Fall ein weiteres Buch von John Burnside anschaffen. All seine Bücher sollen dunkle Motive haben und etwas bizarr sein (Ich liebe das ja total). Wenn ich könnte würde ich mehr als 5 Sterne vergeben, aber wir belassen es erst einmal bei 5.

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