Rezension

[Rezension] – The Stone Gods

The Stone Gods
 
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Autor: Jeanette Winterson
Verlag: Penguin

Seiten: 256

 

Kaufen: AmazonBookdepository

Bewertung: 4/5 Sterne

 

klappentextThe Stone Gods is one of Jeanette Winterson’s most imaginative novels — an interplanetary love story; a traveller’s tale; a hymn to the beauty of the worldOn the airwaves, all the talk is of the new blue planet – pristine and habitable, like our own 65 million years ago, before we took it to the edge of destruction. And off the air, Billie and Spike are falling in love. What will happen when their story combines with the world’s story, as they whirl towards Planet Blue, into the future? Will they – and we – ever find a safe landing place?

meinung
 
Wieder ein Buch welches ich wegen Jen kaufen MUSSTE. Nicht nur das wundervolle Cover, nein auch die interessante Synopsis des Buches haben mich gleich in den Bann gezogen! Es geht um eine Welt die unserer nicht unähnlich ist. Jedoch hat die Menschheit durch zahlreiche Kriege und Umweltverschmutzungen den Planeten zerstört. Die Suche nach einem neuen Planeten war erfolgreich und eine Gruppe von Menschen wird nun auf diesen Planeten geschickt um ihn weiter zu erkunden. Das Buch besteht aus insgesamt drei Teilen. Der erste Teil behandelt die zerstörte Welt, deren Gesellschaft und die Reise zum neuen Planeten. Dann springt die Geschichte zu einem au den Osterinseln gestrandeten Jungen im 18. Jahrhundert und letztendlich geht es im letzten Teil des Buches um Geschehnisse nach dem dritten Weltkrieg.
Interessant ist dabei, dass Billie und Spike in jeder Zeitepoche aufeinander treffen und eine innige Beziehung aufbauen. Dabei ist diese jedes Mal auf eine andere Art einzigartig. Ein immer wieder kehrendes Thema ist der Titel des Buches. Wobei dieser im ersten Teil auf die Fixierung des Alters der Menschen durch Genmanipulation zu beziehen ist, wird er im zweiten Teil auf die Statuen der Osterinseln bezogen. Im letzten Drittel der Geschichte kommt ‚The Stone Gods‘ als direktes Buch vor. Nicht zu verkennen sind auch die Parallelen zu „Robinson Crusoe“, nicht allein durch den Teil des schiffbrüchigen Billy’s sondern auch durch die Namensgebung einiger Charaktere.
Meiner Meinung nach ist das Glanzstück des Romans nicht die Beziehung zwischen Billie und Spike, sondern viel mehr die Darstellung der zukünftigen Welt. Die Perspektiven wie sich die Welt und die Gesellschaft verändert sind schön und schrecklich zu gleich. Winterson versteht es wunderbar beides in Einklang zu bringen und dabei auch Kritik an der heutigen Welt zu schaffen. Der Roman lebt nicht von Spannung, er lebt eher von dem fantastischen und fast schon lyrischen Schreibstil der Autorin.
Allerdings muss ich sagen, dass ich einige Abschnitte des Buches für unwichtig empfand und sie für die Geschichte absolut nichts getan haben. Das bringt dem Ganzen jedoch keinen Abbruch. „The Stone Gods“ ist ein großartiger Sci-Fi-Roman der auch etwas für Leser ist, die normalerweise nicht sehr aktiv in diesem Genre sind.

 

 
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